© Michael Uhlmann

Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin und thorakale Onkologie: Beatmungsmedizin

Dana Micke

Auf der Beatmungsstation sind innerhalb einer organisatorischen Einheit Intensivbetten und Intermediate-Care-Betten zusammengefasst. Dies erleichtert die reibungslose Weiterverlegung der Patienten in Anpassung an die erforderliche Intensität der Versorgung und vermindert Informationsverluste.

Die gesamte Intensivstation ist mit 17 Betten für die Versorgung von Patienten mit akuter respiratorischer Insuffizienz, mit akuter Dekompensation einer vorbestehenden chronischen respiratorischen Insuffizienz sowie für das Weaning Langzeitbeatmeter mit noch instabilen Kreislaufverhältnissen ausgelegt. Fünf Betten werden im Rahmen der interdisziplinären Nutzung durch thoraxchirurgische Patienten belegt. Ergänzend steht die kontinuierliche veno-venöse Hämofiltration zur Beherrschung des akuten Nierenversagens zur Verfügung.

Für die invasive Beatmung werden je nach Grunderkrankung differenzierte Beatmungsregime genutzt, beim ARDS gemäß den etablierten Empfehlungen zur lungenprotektiven Beatmung.

Beim wachen und kooperativen Patient nutzen wir bei fehlenden Kontraindikationen die Vorteile der nicht-invasiven Beatmung. Insbesondere für die zahlreichen Patienten mit exazerbierter chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) ist hierdurch ein Überlebensvorteil inklusive einer möglichen Verkürzung des Intensivaufenthaltes gesichert.

Gerade in der Einleitungsphase einer akuten nicht-invasiven Beatmung (NIV) ist die engagierte und geschulte Pflege entscheidend für den Erfolg und die Vermeidung der Intubation.

Dem IMC-Bereich kommt im Sinne einer "respiratory intermediate care unit (RICU)" die zentrale Rolle bei der schwierigen Entwöhnung vom Beatmungsgerät zu.

Auf der pneumologischen Normalstation mit Spezialisierung auf Beatmungsmedizin werden die erfolgreich vom Beatmungsgerät entwöhnten und nicht mehr überwachungspflichtigen Patienten weiter stabilisiert und auf die Verlegung in die Rehabilitations-Klinik oder die Entlassung nach Hause vorbereitet. Hier kann ebenfalls, so erforderlich, eine Heimbeatmung eingeleitet und die hierfür erforderliche Schulung der Patienten und Angehörigen durchgeführt werden.

Das pflegerische Team besteht aus Pflegekräften die in Voll- oder Teilzeit arbeiten. Im Hinblick auf die besondere Aufgabenstellung der Station sind zwei Heimbeatmungsassistenten eingesetzt, die die Patienten beim Umgang mit den Heimbeatmungsgeräten unterstützen. Integriert arbeiten unsere Physiotherapeuten.

Übernahmeanfrage für Patienten zum Weaning

Formular für die Übernahmeanfragen

Leitung

Dr. med. H. Jost Achenbach
Chefarzt

Dr. med. H. Jost Achenbach

Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Notfallmedizin, Medika­mentöse Tumortherapie, Internistische Intensiv­medizin

Telefon
039222 / 8 - 1203
Fax
039222 / 8 - 1206
Weiterbildungs­er­mäch­ti­gungen
  • Basisweiterbildung Innere Medizin und Allgemeinmedizin im Verbund mit Dr. J. Molling, gültig 01.07.2009, WBO seit 2005, Gültigkeitsdauer 36 Monate
  • Innere Medizin und Pneumologie einschließlich 6 Monate internistische Intensivmedizin, gültig 01.07.2009, WBO seit 2005, Gültigkeitsdauer 36 Monate
  • Internistische Intensivmedizin, gültig 24.04.2009, WBO seit 2005, Gültigkeitsdauer 24 Monate
  • Medikamentöse Tumortherapie, gültig 01.07.2009, WBO seit 2005, Gültigkeitsdauer 12 Monate
  • Befugnis zur Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung Röntgendiagnostik – fachgebunden- gültig 26.01.2018 

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