Erfolgreiche Rezertifizierung: DKG-Lungenkrebszentrum der Lungenklinik Lostau erneut bestätigt

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Die Lungenklinik Lostau hat am 11. und 12. Dezember die Rezertifizierung als Lungenkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich abgeschlossen. Das Zertifikat wurde für weitere drei Jahre verlängert.

Die Lungenklinik Lostau, eine Tochterfirma der Universitätsmedizin Magdeburg, hat am 11. und 12. Dezember erfolgreich die Rezertifizierung als Lungenkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) durchlaufen. Im Rahmen des zweitägigen Audits prüften zwei Auditoren der Zertifizierungsstelle OnkoZert umfassend die Strukturen, Prozesse und Leistungsdaten in Diagnostik, Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs.

Das Audit bestätigte die hohe Qualität der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie die konsequente Umsetzung der zertifizierungsrelevanten Anforderungen. Abweichungen wurden nicht festgestellt; einzelne Hinweise und Empfehlungen dienen der weiteren Qualitätsentwicklung. Das Zertifikat wurde für weitere drei Jahre verlängert.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war das große Engagement aller beteiligten Fachbereiche und Kooperationspartner. Neben den thoraxchirurgischen und pneumologischen Bereichen waren unter anderem Palliativmedizin, Radiologie, Ernährungsmanagement, Therapiezentrum, Sozialdienst und Psychoonkologie eng eingebunden – ergänzt durch weitere interne und externe Partner entlang der Behandlungskette.

Kennzahlen 2024 im Lungenkrebszentrum (Auszug)

  • 230 Primärfälle
  • ca. 1.550 Therapien
  • 460 Nachuntersuchungen
  • 230 Gespräche (z. B. Aufklärungs- und Beratungsgespräche)

Was haben Patientinnen und Patienten davon?

Die Rezertifizierung steht für geprüfte Abläufe und verlässliche Qualität entlang des gesamten Behandlungswegs. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das insbesondere: Therapieentscheidungen werden interdisziplinär abgestimmt, Diagnostik und Behandlung sind eng koordiniert, und unterstützende Angebote wie Psychoonkologie, Sozialdienst oder Ernährungsmanagement können strukturiert in die Versorgung einbezogen werden.

Auch die Rückmeldungen der Patientinnen und Patienten bestätigen den eingeschlagenen Weg: In einer Patientenumfrage 2024 gaben 97 % an, die Lungenklinik Lostau weiterzuempfehlen. Besonders positiv bewertet wurden die ärztliche Aufklärung (85 % „gut“ bzw. „sehr gut“) sowie umfassende Informationen während des stationären Aufenthalts (87 % „gut“ bzw. „sehr gut“).

Prof. Thorsten Walles, Zentrumsleiter des Lungenkrebszentrums, betont: „Die Rezertifizierung ist ein wichtiges Signal an unsere Patientinnen und Patienten sowie an unsere Kolleginnen und Kollegen in den kooperierenden Kliniken und Praxen: Wir arbeiten nach klar definierten Qualitätsstandards – und wir treffen Entscheidungen im Team, transparent und leitlinienorientiert. Dass das Audit ohne Abweichungen verlaufen ist, ist eine starke Leistung aller Beteiligten.“

Thomas Schröder, Geschäftsführer der Lungenklinik Lostau, ergänzt: „Zertifizierungen sind kein Selbstzweck. Sie sichern überprüfbare Qualität, stabile Prozesse und eine Versorgung, die sich konsequent am Patientenweg orientiert. Das Ergebnis bestätigt den hohen Anspruch unserer Teams und die Verlässlichkeit unserer Strukturen.“

Mehr Informationen zum Lungenkrebszentrum:

https://www.lungenklinik-lostau.de/fachbereiche/lungenkrebszentrum.html

Was bedeutet DKG-Zertifizierung?

Eine DKG-Zertifizierung (Deutsche Krebsgesellschaft) ist ein unabhängiger Qualitätsnachweis für Krebszentren. In regelmäßigen Audits wird geprüft, ob definierte Anforderungen an Strukturen, Abläufe, Qualifikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit erfüllt werden – beispielsweise die abgestimmte Therapieplanung, qualitätsgesicherte Prozesse und die Einbindung unterstützender Angebote. Für Patientinnen und Patienten schafft das Orientierung: Die Behandlung erfolgt nach überprüften Standards und in einem koordinierten Versorgungsteam.

Das Leitungsteam des Lungenkrebszentrums der Lungenklinik Lostau freut sich über di erfolgreiche Re-Zertifizierung des Lungenkrebszentrums. Von links: Andrea Schumacher (Zentrumskooridnatorin), Dr. Ralph Floegel (Dokumentationsbeauftragter), Dr. Ina Dittrich (stellv. Leitung), Beate Knopf (Sekretariat), Jutta Mierzwiak (Sudienkoordination), Prof. Dr. Thorsten Walles (Zentrumsleiter).
Das Leitungsteam des Lungenkrebszentrums der Lungenklinik Lostau freut sich über di erfolgreiche Re-Zertifizierung des Lungenkrebszentrums. Von links: Andrea Schumacher (Zentrumskooridnatorin), Dr. Ralph Floegel (Dokumentationsbeauftragter), Dr. Ina Dittrich (stellv. Leitung), Beate Knopf (Sekretariat), Jutta Mierzwiak (Sudienkoordination), Prof. Dr. Thorsten Walles (Zentrumsleiter).